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Im Zuge des so genannten Maritimen Bündnisses haben sich die deutschen Reeder gegenüber der Bundesregierung verpflichtet, bis zum 31.12.2008 mindestens 500 Seeschiffe unter der deutschen Flagge zu führen. Um diesen Flottenbestand zu erreichen, musste eine erhebliche Anzahl von Schiffen unter die deutsche Flagge zurückgeflaggt werden.
Das Führen der deutschen Flagge verschafft dem Reeder keinerlei Wettbewerbsvorteile jedoch werden die Betriebskosten eines Schiffes durch das Führen der deutschen Flagge substantiell erhöht. Obwohl die Finanz- und Wirtschaftskrise die Schifffahrtsmärkte bereits im Herbst 2008 in erheblichem Maße negativ beeinflusste, haben die Reeder trotz stark sinkender Charterraten ihr Wort gehalten und die geforderte Anzahl von Schiffen unter der deutschen Flagge leicht übertroffen. Am Stichtag 31.12.2008 zählte der Flottenbestand insgesamt 508 Schiffe unter der deutschen Flagge.
Die Koordinierung des "Harener Anteils" zur Rückflaggungsaktion war die erste Aufgabe der neu gegründeten Interessensgemeinschaft Harener Reeder e.V.. Durch interne Abstimmung haben die Harener Reeder die geforderte Anzahl von Schiffen unter der deutschen Flagge erreicht und somit zur Einhaltung des Maritimen Bündnisses beitragen.
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